Narkolepsie
Deutschland e.V.
Schlaf-Wach-Regulationsstörungen-Selbsthilfe
Aufgaben und Ziele
Unser Verein verfolgt
ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige und mildtätige Zwecke und setzt
sich für folgende Ziele ein:
Betreuung
von Personen, die an Narkolepsie oder an ähnlichen Erkrankungen des
Schlaf-Wach-Rhythmus leiden. Dadurch soll eine Verbesserung der Lebensqualität
der Betroffenen und deren Angehörigen erreicht werden.
Angehörige/PartnerInnen sind durch soziale und wirtschaftliche Auswirkungen,
z.B. infolge von Erwerbsunfähigkeit immer mit betroffen. Sie finden im
Erfahrungsaustausch untereinander
Verständnis und Hilfe.
Kinder und Jugendliche mit Narkolepsie leiden besonders unter Unverständnis und Ächtung in
Kindergarten und Schule, weil ihre Erkrankung selten ist und nicht als solche
wahrgenommen wird. Spezielle Schulungen und Informationen zum Thema „Schule/ Studium und Berufstätigkeit“ sollen
die Integration in die Gesellschaft sicherstellen.
Selbsthilfe ist
ein wichtiger Baustein zur Akzeptanz und Bewältigung der seltenen und
chronischen Krankheit. Hilfe zur Selbsthilfe wird durch die Möglichkeit des
Erfahrungsaustausches mit anderen Betroffenen und deren Angehörigen ermöglicht.
Vermittlung
von geeigneten Schlaflaboren, die technisch und personell in der Lage sind,
Narkolepsie sicher zu diagnostizieren.
Beratung und Unterstützung erhalten unsere Mitglieder bei Kontakten zu Ämtern,
Behörden, Krankenkassen und Versicherungen bezüglich Schwerbehinderung, Renten,
Sozialleistungen oder Rehabilitation.
Informationen über Entstehung der Narkolepsie oder ähnlicher Erkrankungen im
Schlaf-Wach-Rhythmus, über Diagnosearten und Behandlungsmöglichkeiten.
Gezielte Öffentlichkeitsarbeit soll helfen, das Krankheitsbild „NARKOLEPSIE“
bekannter zu machen, damit seitens der Fachärzte schnellere Diagnosen gestellt werden können
und die Stigmatisierung Betroffener durch das Unverständnis des Umfeldes
beendet wird.
Neueste Erkenntnisse aus Wissenschaft und Forschung, technische Diagnose-
sowie therapeutische Behandlungsmöglichkeiten werden aus In- und Ausland
zusammen getragen und veröffentlicht.
Zusammenarbeit zwischen Betroffnen, deren Angehörigen und Ärzten, Kliniken, Krankenkassen
sowie anderen Vereinen, Verbänden und Institutionen mit ähnlicher Zieleinrichtung
wird angestrebt.
Medizinische Organisationen/Einrichtungen werden bei der Erforschung des Krankheitsbildes
unterstützt. Auf freiwilliger Basis nehmen Vereinsmitglieder an Studien teil,
beantworten Fragebögen zum Krankheitsverlauf und tragen zur Erfassung von
relevanten Daten bei.
Zusammenarbeit mit geeigneten, niedergelassenen Fachärzten, die mit dem Krankheitsbild
vertraut sind.
Gremienarbeit ergänzt die Selbsthilfe. In sozialen und gesundheitspolitischen
Arbeitskreisen, Patienten-, Behinderten- und Dachverbänden sowie
Landesarbeitsgemeinschaften vertritt der Vorstand die Interessen von Narkolepsie-Betroffenen.
Fachbeirat: Fachärzte,
die sich besonders gut mit dem Krankheitsbild Narkolepsie auskennen,
unterstützen mit ihrer Kompetenz und ihrem Engagement den Verein in
medizinischen und wissenschaftlichen Fragen.
Weiterbildungsmaßnahmen in Zusammenarbeit mit
Fachkliniken und Somnologen für Interessierte,
Ärzte, Pflegepersonal, ErzieherInnen, LehrerInnen sowie Mitarbeiter des Gesundheitswesens werden
als Information über Krankheitsbild, Diagnoseverfahren und Behandlungsmethoden
angeboten.
Seminare für Mitglieder, deren Angehörige sowie für Interessenten sollen
dazu beitragen, einerseits Bewältigungsstrategien und Selbstsicherheit zu
entwickeln, andererseits Multiplikatoren zu schulen, die das Krankheitsbild Narkolepsie in der Öffentlichkeit bekannt machen.
Geselligkeit und generationenübergreifende Treffen bundesweit zu fördern ist nicht
zuletzt ein wichtiger Bestandteil der Vereinsarbeit. Betroffene sollen trotz
gleicher Symptomatik in ungezwungener Atmosphäre Spaß haben, Perspektiven
entwickeln und somit Akzeptanz erfahren.
Stand: 01. Juni 2007